Teil 2: Wirtschaftliches Handeln im Zeitalter der Globalisierung

1. Europa im 21. Jahrhundert

Kurze Übersicht: Geschichte der EU

1. Die Anfänge: Wirtschaftliche Zusammenarbeit

  • 1951: Gründung der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS)

    • Teilnehmer: Deutschland, Frankreich, Italien, Belgien, Niederlande, Luxemburg.
    • Ziel: Kontrolle über Kohle- und Stahlproduktion zur Verhinderung von Kriegen.
    • Ort des Vertrags: Paris.
  • 1957: Römische Verträge

    • Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) und der EURATOM.
    • Ziel: Gemeinsamer Markt (freier Waren-, Personen-, Dienstleistungs- und Kapitalverkehr).
    • Ort des Vertrags: Rom.

2. Erweiterungen und Vertiefung

  • 1973: Erste Erweiterung: Dänemark, Irland, Großbritannien treten bei.
  • 1986: Einheitliche Europäische Akte
    • Ziel: Vollendung des Binnenmarktes bis 1992.

3. Die Europäische Union

  • 1992: Vertrag von Maastricht

    • Gründung der EU, Einführung der gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik.
    • Vorbereitung auf die Einführung des Euro.
  • 1995: Erweiterung: Österreich, Schweden, Finnland treten bei.

  • 1999: Einführung des Euro (als Buchgeld).

    • 2002: Euro-Bargeldeinführung in 12 Ländern.

4. Osterweiterung und Neuere Entwicklungen

  • 2004: Größte Erweiterung: 10 neue Länder (u. a. Polen, Ungarn, Tschechien).

  • 2007: Vertrag von Lissabon

    • Reform der EU-Strukturen, Einführung des ständigen EU-Ratspräsidenten.
  • 2020: Brexit

    • Großbritannien verlässt die EU.

Wichtige Orte

  • Straßburg: Sitz des Europäischen Parlaments.
  • Brüssel: Sitz der Europäischen Kommission und des Rats der EU.
  • Luxemburg: Sitz des Europäischen Gerichtshofs.
  • Frankfurt am Main: Sitz der Europäischen Zentralbank (EZB).

Multiple-Choice-Fragen zur Geschichte der EU

  1. Wann wurde die Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS) gegründet?
    a) 1945
    b) 1951
    c) 1957
    d) 1963

  1. Welcher Vertrag begründete 1992 die Europäische Union?
    a) Vertrag von Lissabon
    b) Vertrag von Rom
    c) Vertrag von Maastricht
    d) Einheitliche Europäische Akte


  1. Welche Länder traten 1973 der Europäischen Gemeinschaft bei?
    a) Österreich, Schweden, Finnland
    b) Polen, Ungarn, Tschechien
    c) Dänemark, Irland, Großbritannien
    d) Spanien, Portugal, Griechenland


  1. Wo hat das Europäische Parlament seinen Sitz?
    a) Brüssel
    b) Straßburg
    c) Frankfurt am Main
    d) Luxemburg


  1. Was war das Ziel des Vertrags von Rom 1957?
    a) Die Einführung des Euro
    b) Die Gründung eines gemeinsamen Marktes
    c) Der Austritt Großbritanniens aus der EU
    d) Die Osterweiterung der EU


  1. Welche sechs Länder gründeten 1951 die EGKS?
    a) Deutschland, Frankreich, Italien, Polen, Belgien, Spanien
    b) Deutschland, Frankreich, Italien, Belgien, Niederlande, Luxemburg
    c) Deutschland, Dänemark, Schweden, Italien, Frankreich, Portugal
    d) Frankreich, Spanien, Niederlande, Belgien, Österreich, Italien


  1. Welcher Vertrag vereinfachte die Strukturen der EU und führte den EU-Ratspräsidenten ein?
    a) Vertrag von Maastricht
    b) Vertrag von Paris
    c) Vertrag von Lissabon
    d) Einheitliche Europäische Akte


  1. Welche Institution überwacht die gemeinsame Währung der EU, den Euro?
    a) Europäisches Parlament
    b) Europäische Zentralbank (EZB)
    c) Europäischer Gerichtshof
    d) Rat der Europäischen Union


  1. In welchem Jahr fand die größte EU-Erweiterung mit 10 neuen Ländern statt?
    a) 1995
    b) 2002
    c) 2004
    d) 2013

1.1 Erfahrungen des Einzelnen in Europa: Reisen, Einkaufen, Arbeiten

Europa bietet seinen Bürgern durch die Europäische Union viele Vorteile, die das Leben, Arbeiten und Reisen vereinfachen:

ThemaErläuterung
ReisenDank des Schengen-Abkommens können EU-Bürger innerhalb vieler Länder ohne Grenzkontrollen reisen.
EinkaufenEinheitlicher Binnenmarkt: Zollfreier Warenverkehr und EU-weite Verbraucherschutzgesetze.
ArbeitenFreizügigkeit: EU-Bürger können in jedem Mitgliedsland arbeiten, ohne eine Arbeitserlaubnis zu benötigen.
WährungDer Euro erleichtert das Bezahlen in 20 Mitgliedsländern (Stand: 2025).
Bildung und AustauschProgramme wie Erasmus fördern den Austausch von Studierenden und den Erwerb internationaler Erfahrungen.

Aufgaben Teil 1

Aufgabe 1
Was ist das Schengen-Abkommen, und wie erleichtert es das Reisen in Europa?

Aufgabe 2
Welche Vorteile hat der Euro für den Einkauf in Europa?

Aufgabe 3
Nenne zwei Vorteile der Arbeitnehmerfreizügigkeit in der EU.

Aufgabe 4
Welche europäischen Programme fördern den Austausch von Studierenden?

Aufgabe 5
Stell dir vor, du planst eine Reise durch drei europäische Länder. Erkläre, wie das Schengen-Abkommen und der Euro dir diese Reise erleichtern.

Aufgabe 6
Du möchtest in Frankreich arbeiten. Welche EU-Regelungen machen das möglich? Welche Dokumente brauchst du?

Aufgaben Teil 2 (Die vier Freiheiten der EU)


Aufgabe 1
Was versteht man unter der „Freizügigkeit der Arbeitnehmer“ in der EU?

Aufgabe 2
Nenne zwei Beispiele, wie die Warenverkehrsfreiheit das Leben von EU-Bürgern erleichtert.

Aufgabe 3
Welche Freiheit der EU ermöglicht es einem deutschen Studenten, in Frankreich zu studieren, ohne besondere Genehmigungen?


Aufgabe 4
Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit die Personenfreizügigkeit uneingeschränkt genutzt werden kann?

Aufgabe 5
Warum ist die Kapitalverkehrsfreiheit wichtig für Unternehmen und Investoren innerhalb der EU?

Aufgabe 6
Inwiefern kann die Dienstleistungsfreiheit zu Konflikten zwischen EU-Ländern führen?


1.2 Europäische Integration: Kurze Übersicht

Aufgabe:

Bildet 5 etwa gleichgroße Gruppen und bearbeitet jeweils eins der fünf folgenden Themen (jede Gruppe ein anderes - sprecht euch bitte ab!):
Schaut euch das Video an und beantwortet die unten stehenden Fragen.
Stellt anschließend eure Ergebnisse der Klasse vor!

1. Subsidiaritätsprinzip

  • Definition: Das Subsidiaritätsprinzip besagt, dass Entscheidungen in der EU möglichst bürgernah getroffen werden sollen. Die EU greift nur ein, wenn ein Problem effizienter auf EU-Ebene gelöst werden kann als auf nationaler, regionaler oder lokaler Ebene.
  • Beispiel: Umweltschutz kann oft besser auf EU-Ebene geregelt werden, weil Umweltprobleme länderübergreifend sind.

2. Kompetenz der Verfassungsorgane der EU

  • Europäisches Parlament: Vertritt die Bürger der EU, entscheidet mit über Gesetze und den Haushalt.
  • Europäischer Rat: Staats- und Regierungschefs der Mitgliedstaaten, legt politische Leitlinien fest.
  • Europäische Kommission: Schlägt Gesetze vor und sorgt für deren Umsetzung.
  • Europäischer Gerichtshof: Überwacht die Einhaltung des EU-Rechts.

3. Europäische Zentralbank (EZB)

  • Aufgabe: Verantwortlich für die Geldpolitik der Eurozone, sichert Preisstabilität (Inflation niedrig halten).
  • Sitz: Frankfurt am Main.
  • Instrumente: Steuerung des Leitzinses, Kauf und Verkauf von Wertpapieren.

4. Binnen- und Außenwert des Euro

https://www.bwl-lexikon.de/wiki/aussenwert/ Aufgaben!

  • Binnenwert: Kaufkraft des Euro im Inland, beeinflusst durch Inflation.
  • Außenwert: Wert des Euro im Vergleich zu anderen Währungen, z. B. Dollar oder Pfund.
  • Wichtig: Starker Außenwert → Importe günstiger, Exporte teurer.

5. Auswirkungen von Wechselkursschwankungen

  • Definition: Wenn der Euro im Vergleich zu anderen Währungen an Wert gewinnt oder verliert.
  • Beispiel: Ein starker Euro macht Importe günstiger, aber Exporte teurer, was die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Unternehmen beeinflussen kann.

Aufgaben

1. Subsidiaritätsprinzip

  1. Was bedeutet das Subsidiaritätsprinzip in der EU?

  2. Nenne ein Beispiel, bei dem das Subsidiaritätsprinzip in der EU greift.

  3. Diskutiere: Warum könnte das Subsidiaritätsprinzip wichtig für kleine EU-Länder sein?


2. Kompetenz der Verfassungsorgane der EU

  1. Welches Organ der EU schlägt Gesetze vor?

  2. Wer entscheidet im EU-Haushalt mit?

  3. Ordne zu: Wer legt die politischen Leitlinien fest?
    a) Europäisches Parlament
    b) Europäischer Rat


3. Europäische Zentralbank (EZB)

  1. Was ist die Hauptaufgabe der EZB?

  2. In welcher Stadt hat die EZB ihren Sitz?

  3. Welche Maßnahmen könnte die EZB ergreifen, wenn die Inflation stark steigt?


4. Binnen- und Außenwert des Euro

  1. Was versteht man unter dem Binnenwert des Euro?

  2. Was passiert, wenn der Außenwert des Euro sinkt?

  3. Erkläre, warum ein starker Euro für Importe vorteilhaft ist.


5. Auswirkungen von Wechselkursschwankungen

  1. Wie beeinflusst ein schwacher Euro die Exporte?

  2. Warum können Wechselkursschwankungen für Unternehmen ein Risiko sein?

  3. Diskutiere: Wie könnten Unternehmen Wechselkursschwankungen absichern?

Lösungen der Gruppen - korrigiert, teilweise gekürzt und/oder erweitert :)

1. Subsidiaritätsprinzip

  1. Das Subsidiaritätsprinzip bedeutet, dass Entscheidungen immer dort getroffen werden, wo sie am besten umgesetzt werden können. Die EU greift nur ein, wenn ein Problem nicht von einzelnen Ländern oder Regionen allein gelöst werden kann. Dadurch behalten die Mitgliedstaaten so viel Eigenverantwortung wie möglich.
  2. Bildungspolitik: Jeder EU-Staat entscheidet selbst über sein Schulsystem, aber die EU unterstützt z.B. mit dem Erasmus-Programm den Austausch von Studierenden.
  • Kleine Länder behalten bei lokalen Themen mehr Selbstbestimmung.
  • Mehr Eigenständigkeit: Kleine Länder können eigene Gesetze machen, ohne dass die EU zu viel vorgibt.
  • Anpassung an nationale Besonderheiten: Jedes Land kann Lösungen finden, die besser zu ihm passen
  • Weniger Bürokratie: Nicht alles muss von der EU geregelt werden.
  • Schnellere Entscheidungen: Kleine Länder können oft schneller handeln, wenn sie nicht auf die EU warten müssen

Es kann aber schwierig sein, große Probleme, wie z.B. Klimawandel, ohne gemeinsame Regeln zu lösen.


2. Kompetenz der Verfassungsorgane der EU

  1. Die Europäische Kommission: Sie ist das Exekutivorgan der EU. Sie schlägt neue Gesetze und Strategien vor, überwacht deren Umsetzung und verwaltet den EU-Haushalt
  2. Das Europäische Parlament, da sie jedes Jahr die Ausführung des Haushaltsplans des Vorjahres bewertet und auf der Grundlage einer Empfehlung des Rates entscheidet, ob die Kommission eine “Entlastung” erteilt wird.
  3. b) Europäischer Rat. (die Staats- und Regierungschefs aller EU-Länder setzen sich zusammen um die offiziellen Prioritäten der nächsten 5 Jahre festzulegen.)

3. Europäische Zentralbank (EZB)

  1. Die Sicherung der Preisstabilität in der Eurozone, kümmert sich um die Geldpolitik in der Eurozone
  2. Frankfurt am Main.
  3. Erhöhung des Leitzinses, um die Geldmenge zu reduzieren.

4. Binnen- und Außenwert des Euro

  1. Die Kaufkraft des Euro im Inland, abhängig von der Inflation.
  2. Wenn der Außenwert des Euros sinkt, wird er im Vergleich zu anderern Währungen weniger wert: Importe werden teurer, Exporte werden günstiger.
  3. Waren aus anderen Ländern werden günstiger, weil der Euro mehr Wert hat.

5. Auswirkungen von Wechselkursschwankungen

  1. Durch einen schwachen Euro müssen Handelspartner (z.B. USA) weniger von ihrer Währung in Euro umtauschen, um Geschäfte abzuschließen. Exporte werden günstiger, was den Wettbewerbsvorteil erhöht.
  2. Preise für Importe und Exporte werden unberechenbar, weil durch die Schwankungen nicht klar ist, mit welchen Ländern und zu welchem Zeitpunkt man Geschäfte machen soll, ohne Verlust zu machen.
  3. Absicherung durch Devisenoptionen oder langfristige Verträge.

2. Globalisierung

Auswirkungen der Globalisierung auf Wirtschaft, Gesellschaft und Politik

Die Globalisierung hat die Welt stark verändert. Menschen, Unternehmen und Regierungen sind heute enger miteinander verbunden als je zuvor. Waren, Dienstleistungen, Informationen und Kapitalströme bewegen sich über Ländergrenzen hinweg. Dies führt zu wirtschaftlichen Veränderungen, beeinflusst die Gesellschaft und hat Auswirkungen auf die Politik. Zwei wichtige Aspekte der Globalisierung sind Migration und Unternehmenskonzentration.


1. Migration

Migration bedeutet, dass Menschen aus verschiedenen Gründen ihr Heimatland verlassen, um in einem anderen Land zu leben. Häufige Ursachen sind wirtschaftliche Not, politische Konflikte oder bessere Arbeitsmöglichkeiten. Durch die Globalisierung wird Migration erleichtert, da Transportmöglichkeiten verbessert wurden und die weltweite Vernetzung es einfacher macht, sich über Chancen in anderen Ländern zu informieren. Migration hat positive und negative Auswirkungen: Einerseits können Fachkräfte neue Möglichkeiten erhalten und zur Wirtschaft beitragen, andererseits kann Migration soziale Herausforderungen mit sich bringen, etwa Integrationsprobleme oder einen “Brain Drain” in den Herkunftsländern.

Aufgaben Migration

Aufgabe 1 Was sind zwei Hauptgründe, warum Menschen ihr Heimatland verlassen?

Aufgabe 2
Wie erleichtert die Globalisierung Migration? Nenne zwei Faktoren.

Aufgabe 3
Welche positiven wirtschaftlichen Auswirkungen kann Migration auf ein Zielland haben?

Aufgabe 4
Welche Herausforderungen bringt Migration für Gesellschaft und Politik mit sich?


2. Unternehmenskonzentration

Durch die Globalisierung schließen sich viele Unternehmen zusammen oder kaufen andere Firmen auf, um konkurrenzfähig zu bleiben. Dies nennt man Unternehmenskonzentration. Große Konzerne dominieren in vielen Branchen den Markt, weil sie Produktionskosten senken und weltweit agieren können. Ein bekanntes Beispiel ist die Lebensmittelindustrie, in der einige wenige Großkonzerne wie Nestlé oder Coca-Cola viele Marken besitzen. Unternehmenskonzentration kann Vorteile wie günstigere Produkte bringen, aber auch Nachteile haben, z. B. weniger Wettbewerb oder Abhängigkeit von wenigen Firmen.

Aufgaben Unternehmenskonzentration

Aufgabe 1 Was bedeutet Unternehmenskonzentration?

Aufgabe 2 Warum schließen sich Unternehmen zusammen? Nenne zwei Gründe.

Aufgabe 3 Welche Vorteile bringt Unternehmenskonzentration für Verbraucher?

Aufgabe 4 Welche Risiken können durch Unternehmenskonzentration entstehen?


Globalisierung als Herausforderung für die persönliche Lebensgestaltung

Die Globalisierung hat nicht nur Auswirkungen auf Wirtschaft und Politik, sondern beeinflusst auch das persönliche Leben jedes Einzelnen. Neue Technologien, weltweite Vernetzung und veränderte Arbeitsmärkte stellen die Menschen vor neue Herausforderungen und Chancen. Besonders in den Bereichen Qualifizierung, Flexibilität, Mobilität und Kommunikation zeigt sich, wie stark die Globalisierung unseren Alltag prägt.

1. Qualifizierung

Die Globalisierung sorgt für einen schnellen technologischen Wandel und eine zunehmende Automatisierung. Das bedeutet, dass Berufe sich ständig verändern und neue Fähigkeiten erforderlich sind. Menschen müssen sich regelmäßig weiterbilden, um mit diesen Veränderungen Schritt zu halten. Lebenslanges Lernen und der Erwerb neuer Qualifikationen sind daher wichtiger als je zuvor.

Aufgaben Qualifizierung

Aufgabe 1 Welche Rolle spielt lebenslanges Lernen in einer globalisierten Welt?

Aufgabe 2 Warum reicht eine einmalige Ausbildung heute oft nicht mehr aus?

Aufgabe 3 Nenne zwei Möglichkeiten, wie man sich beruflich weiterqualifizieren kann.

Aufgabe 4 Welche Vorteile und Herausforderungen bringt die ständige Weiterbildung mit sich?

Aufgabe 5 Welche Berufe profitieren besonders von internationaler Qualifizierung? Begründe deine Antwort.

Aufgabe 6 Erkläre den Zusammenhang zwischen Globalisierung und Qualifizierungsdruck.


2. Flexibilität

Früher blieben viele Menschen ihr ganzes Berufsleben in einem Unternehmen. Heute verlangen Unternehmen immer mehr Flexibilität – sowohl in Bezug auf Arbeitszeiten als auch auf Arbeitsorte. Homeoffice, Gleitzeit oder projektbasierte Arbeit sind in vielen Branchen selbstverständlich geworden. Auch Berufswechsel im Laufe des Lebens sind nicht ungewöhnlich.

Aufgaben Flexibilität

Aufgabe 1 Was bedeutet berufliche Flexibilität?

Aufgabe 2 Nenne zwei Beispiele für berufliche Flexibilität.

Aufgabe 3 Welche Vorteile hat flexible Arbeit für Arbeitnehmer?

Aufgabe 4 Warum kann Flexibilität auch eine Herausforderung sein?

Aufgabe 5 Welche Vor- und Nachteile hat hohe berufliche Flexibilität?

Aufgabe 6 Welche Branchen setzen besonders auf flexible Arbeitsmodelle?


3. Mobilität

Die Globalisierung macht es notwendig, dass Menschen für ihren Beruf oder ihre Ausbildung immer mobiler werden. Viele Unternehmen erwarten, dass ihre Mitarbeiter auch im Ausland arbeiten können. Gleichzeitig gibt es durch bessere Verkehrsanbindungen und internationale Netzwerke viele neue Möglichkeiten, in anderen Ländern zu leben oder zu arbeiten.

Aufgaben Mobilität

Aufgabe 1 Was bedeutet „geografische Mobilität“?

Aufgabe 2 Warum müssen Menschen in der heutigen Arbeitswelt oft mobiler sein als früher?

Aufgabe 3 Welche Herausforderungen bringt hohe berufliche Mobilität mit sich?

Aufgabe 4 Welche Berufe erfordern besonders hohe Mobilität?

Aufgabe 5 Welche Vorteile hat Mobilität für Arbeitnehmer?

Aufgabe 6 Warum könnten manche Menschen Schwierigkeiten mit Flexibilität und Mobilität haben?


4. Weltweite Kommunikationsmöglichkeiten (Internet, Unterhaltung, Bildung, Kultur)

Durch das Internet ist es möglich, weltweit in Echtzeit zu kommunizieren. Dies betrifft nicht nur die Arbeit, sondern auch Unterhaltung, Bildung und Kultur. Menschen können Online-Kurse belegen, Filme aus anderen Ländern streamen oder sich mit Freunden auf der ganzen Welt austauschen. Gleichzeitig gibt es Herausforderungen wie Datenschutz, Fake News oder kulturelle Missverständnisse.

Aufgaben Kommunikationsmöglichkeiten

Aufgabe 1 Welche Vorteile bietet das Internet für die persönliche Bildung?

Aufgabe 2 Welche Herausforderungen gibt es bei der globalen Kommunikation?

Aufgabe 3 Wie hat das Internet die Unterhaltungsbranche verändert?

Aufgabe 4 Welche Möglichkeiten bietet das Internet für den kulturellen Austausch?

Aufgabe 5 Welche drei Kommunikationsmittel erleichtern die weltweite Vernetzung?

Aufgabe 6
Wie hat das Internet das Lernen verändert?


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